Ein störender Rand, ein schiefer Horizont oder ein Format, das nicht ins Profilbild passt: Wer ein Bild zuschneiden möchte, will den Blick auf das Wesentliche lenken. Mit diesem Werkzeug legen Sie den Ausschnitt frei mit der Maus oder dem Finger fest oder wählen eine Vorlage wie 1:1, 4:5 oder 16:9. Ein Drittel-Raster hilft bei der Komposition, der Drehregler richtet schiefe Fotos aus, und einfarbige Ränder lassen sich automatisch entfernen. Die Bearbeitung findet vollständig in Ihrem Browser statt.
Bild online zuschneiden – so geht’s
Für einen sauberen Zuschnitt brauchen Sie nur drei Schritte:
- 01
Foto hochladen
Ziehen Sie ein Bild per Drag & Drop in das Feld oder wählen Sie es aus der Mediathek Ihres Geräts aus. JPG, PNG und WebP werden unterstützt.
- 02
Ausschnitt festlegen
Ziehen Sie den Rahmen an den Griffen auf, verschieben Sie ihn oder wählen Sie eine Vorlage. Mit den Pfeiltasten justieren Sie pixelgenau nach.
- 03
Zugeschnittenes Bild speichern
Wählen Sie JPG, PNG oder WebP – standardmäßig bleibt das Originalformat erhalten – und laden Sie das Ergebnis herunter.
Freier Zuschnitt oder Vorlage?
Je nach Ziel eignet sich eine andere Arbeitsweise. Das Tool bietet drei Wege, die Sie jederzeit kombinieren können.
Freihand
Im Modus „Frei“ bestimmen Sie Breite und Höhe des Rahmens unabhängig voneinander. Das ist ideal, wenn Sie nur einen störenden Bildteil abschneiden oder ein Detail hervorheben möchten. Die Griffe an Ecken und Kanten lassen sich mit der Maus und auf dem Smartphone mit dem Finger bedienen.
Seitenverhältnis-Vorlagen
Für feste Formate wählen Sie eine Vorlage: „Original“ behält das Verhältnis Ihres Fotos, 1:1 eignet sich für quadratische Profilbilder, 4:5 für Hochformat-Beiträge in sozialen Netzwerken, 4:3 und 3:2 für klassische Fotoabzüge, 16:9 für Präsentationen und Bildschirme und 9:16 für Storys. Der Rahmen behält das gewählte Verhältnis, während Sie ihn vergrößern oder verschieben. Wenn Sie das Format ändern möchten, ohne Bildteile abzuschneiden, ist das Werkzeug Seitenverhältnis ändern mit Auffüllen die passende Alternative.
Exakte Pixel und Zentimeter
Benötigen Sie genaue Maße, geben Sie Breite und Höhe direkt in Pixel ein. Für den Druck wechseln Sie auf Zentimeter und legen die Auflösung fest – voreingestellt sind 300 dpi. Das Tool rechnet die Werte in Pixel um. Für wiederkehrende feste Formate gibt es zusätzlich die Spezialseite Bild auf bestimmte Größe zuschneiden.
Bildkomposition verbessern
Ein guter Zuschnitt macht aus einem durchschnittlichen Schnappschuss oft ein deutlich stärkeres Foto. Zwei Techniken helfen dabei besonders.
Drittel-Regel
Während Sie den Rahmen bewegen, blendet das Tool ein Raster ein, das den Ausschnitt in neun gleich große Felder teilt. Platzieren Sie wichtige Elemente – etwa Augen in einem Porträt oder den Horizont einer Landschaft – auf oder nahe den Linien und Schnittpunkten. Das wirkt meist lebendiger als eine streng mittige Anordnung. Schiefe Linien korrigieren Sie mit dem Drehregler zwischen −45° und +45°; der Rahmen zoomt dabei automatisch so weit hinein, dass keine leeren Ecken entstehen.
Störende Ränder entfernen
Gescannte Dokumente und Screenshots haben oft weiße oder schwarze Ränder. Die Funktion „Ränder automatisch entfernen“ erkennt einfarbige Randflächen und setzt den Rahmen direkt an die Kante des Inhalts. Bei Fotos mit unruhigem Hintergrund greift sie bewusst nicht – hier schneiden Sie von Hand. Für Profilbilder mit kreisrunder Form ist das Werkzeug Bild rund ausschneiden gedacht.
JPG und PNG zuschneiden
Das Format beeinflusst, wie das Ergebnis gespeichert wird. Ein PNG wird verlustfrei geschrieben; die Pixel innerhalb des Ausschnitts sind identisch mit dem Original, und Transparenz bleibt erhalten. Gleiches gilt für Transparenz bei WebP. Beim JPG zuschneiden muss die Datei dagegen neu kodiert werden, denn ein verlustfreier JPEG-Zuschnitt ist im Browser nicht möglich. Das Tool verwendet dafür den Encoder MozJPEG mit der hohen Qualitätsstufe 92 – in der Praxis ist kein Unterschied zum Original zu erkennen. Wenn Sie das Foto vorher drehen oder spiegeln möchten, nutzen Sie die Schaltflächen für 90°-Drehungen sowie horizontales und vertikales Spiegeln direkt im Werkzeug.
Beachten Sie außerdem: Zuschneiden verringert die Pixelmaße, weil Bildteile wegfallen – das Motiv selbst wird aber nicht verkleinert oder vergrößert. Wer ein Bild nur auf eine kleinere Breite und Höhe bringen möchte, ohne etwas abzuschneiden, skaliert stattdessen das ganze Bild mit „Bildgröße ändern“. Für den Druck gilt: Ein starker Zuschnitt reduziert die verfügbare Auflösung. Ein Ausschnitt von 1.200 × 800 Pixeln ergibt bei 300 dpi nur rund 10 × 6,8 cm. Prüfen Sie deshalb im Zentimeter-Modus, ob genug Pixel für das gewünschte Druckformat übrig bleiben.
| Vorlage | Typische Verwendung |
|---|---|
| 1:1 | Profilbilder, quadratische Beiträge |
| 4:5 | Hochformat-Beiträge in sozialen Netzwerken |
| 3:2 und 4:3 | Fotoabzüge, Kameraformate |
| 16:9 und 9:16 | Präsentationen, Bildschirme, Storys |
- Kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Wasserzeichen
- Foto bleibt auf Ihrem Gerät – kein Upload auf einen Server
- Zuschnitt per Maus, Touch oder Pfeiltasten
- JPG, PNG und WebP; Transparenz bleibt bei PNG und WebP erhalten