Sie haben Fotos vom iPhone auf den Rechner kopiert und plötzlich lassen sie sich nicht öffnen, nicht hochladen oder nicht per E-Mail verschicken? Dann liegt das meist am HEIC-Format. Mit diesem Konverter können Sie HEIC in JPG umwandeln, ohne Software zu installieren: Die Dateien werden direkt im Browser dekodiert und als JPG oder PNG gespeichert. Sie bestimmen die Qualität, wählen, welche Metadaten erhalten bleiben, und verarbeiten auf Wunsch dutzende Bilder in einem Durchgang.
HEIC-Dateien in JPG konvertieren
Die Umwandlung erfolgt in drei kurzen Schritten – unabhängig davon, ob Sie ein Foto oder ein ganzes Album haben:
- 01
HEIC-Fotos hochladen
Legen Sie Dateien mit der Endung .heic oder .heif per Drag & Drop ab oder wählen Sie sie aus. Andere Formate weist das Tool mit einem Hinweis zurück.
- 02
JPG-Qualität wählen
Bestimmen Sie per Regler, wie stark komprimiert wird, und legen Sie fest, ob Datum, Kameradaten und Standort im JPG bleiben sollen. Alternativ speichern Sie verlustfrei als PNG.
- 03
JPGs herunterladen
Speichern Sie jedes Ergebnis einzeln oder alle Bilder gebündelt als ZIP-Archiv. Die Ausrichtung des Fotos wird dabei korrekt übernommen.
Was ist das HEIC-Format?
HEIC steht für „High Efficiency Image Container“. Das Format speichert Fotos mit dem Codec HEVC, der ursprünglich für Videos entwickelt wurde. Bei vergleichbarer Bildqualität benötigt ein HEIC-Foto deutlich weniger Speicherplatz als ein klassisches JPG. Außerdem kann der Container mehr als ein einzelnes Bild aufnehmen, etwa Serienaufnahmen oder Zusatzinformationen.
Warum das iPhone HEIC verwendet
Apple hat HEIC mit iOS 11 als Standardformat der Kamera eingeführt. Der Grund ist vor allem Speicherplatz: Smartphone-Kameras liefern immer mehr Megapixel, und ein effizienteres Format sorgt dafür, dass mehr Fotos auf das Gerät und in die iCloud passen. Innerhalb der Apple-Welt fällt das kaum auf, weil iPhone, iPad und Mac HEIC problemlos anzeigen.
Vorteile und Nachteile von HEIC
Den kleinen Dateien und der guten Bildqualität steht ein entscheidender Nachteil gegenüber: die eingeschränkte Kompatibilität. Viele Webportale, Bewerbungsformulare, ältere Windows-Programme und Fotodruckdienste akzeptieren nur JPG oder PNG. JPG dagegen lässt sich praktisch überall öffnen, bearbeiten und hochladen. Wer Fotos weitergeben möchte, fährt deshalb mit JPG meist besser.
HEIC und HEIF – der Unterschied
HEIF ist der allgemeine Containerstandard, HEIC die konkrete Ausprägung mit HEVC-Kodierung. Im Alltag werden beide Begriffe oft gleichbedeutend verwendet. Der Konverter akzeptiert beide Endungen.
Mehrere HEIC-Dateien auf einmal umwandeln
Gerade nach dem Urlaub kommen schnell hunderte Fotos zusammen. Statt jede Datei einzeln zu öffnen, können Sie pro Durchgang bis zu 50 HEIC-Dateien auswählen. Der Konverter arbeitet sie nacheinander ab, zeigt den Fortschritt je Datei an und bündelt die Ergebnisse auf Wunsch in einer ZIP-Datei. Bei Live Photos wird das Standbild umgewandelt; der Videoteil liegt als separate MOV-Datei vor und wird nicht verarbeitet. Enthält eine HEIC-Datei mehrere Bilder, etwa bei Serienaufnahmen, wird das Hauptbild konvertiert.
Die Dekodierung übernimmt die Bibliothek libheif, die als WebAssembly direkt im Browser läuft. Sie wird erst geladen, wenn Sie die erste Datei hinzufügen – einmalig rund 3 MB. Safari kann HEIC bereits selbst lesen; dort entfällt dieser Schritt.
HEIC unter Windows und Mac öffnen
Auf dem Mac öffnen Vorschau und Fotos-App HEIC-Bilder ohne Zusatzsoftware, und über „Exportieren“ lassen sich einzelne Dateien als JPG sichern. Unter Windows fehlt je nach Version und installierten Erweiterungen die Unterstützung, sodass Fotos nicht angezeigt werden. Ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen finden Sie in den Ratgebern HEIC unter Windows in JPG umwandeln und HEIC am Mac in JPG umwandeln. Möchten Sie direkt am iPhone einstellen, dass Fotos kompatibel gespeichert werden, hilft die Anleitung iPhone-Fotos in JPG umwandeln. Der Online-Konverter hier funktioniert dagegen auf jedem System mit aktuellem Browser gleich.
Metadaten beim Umwandeln behalten oder entfernen
iPhone-Fotos enthalten EXIF-Daten wie Aufnahmezeitpunkt, Kameramodell, Belichtungswerte und häufig den genauen Standort. Für das eigene Fotoarchiv sind diese Angaben wertvoll, beim Weitergeben können sie dagegen mehr verraten als gewünscht. Deshalb haben Sie drei Optionen:
- Alle behalten: Datum, Kameradaten und GPS-Standort werden ins JPG übernommen.
- Ohne Standort (GPS): Datum und Kameradaten bleiben, die Ortsangabe wird entfernt.
- Alle entfernen: Das JPG enthält keine EXIF-Metadaten mehr.
Die Bildausrichtung wird unabhängig davon korrekt angewendet, sodass Hochformatfotos nicht plötzlich quer erscheinen.
- Umwandlung lokal im Browser – Ihre Fotos werden nicht hochgeladen
- Kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Wasserzeichen
- .heic und .heif, bis zu 50 Dateien pro Durchgang
- Ausgabe als JPG mit wählbarer Qualität oder als PNG